25.08.2026
In der ersten Augustwoche musste das Ausdauersportteam AST Süßen den überraschenden Tod seines langjährigen Vereins- und Ehrenvorsitzenden Martin Büchler bekannt geben. Im Alter von 73 Jahren ist ein Mensch von uns gegangen, der den Verein über Jahrzehnte geprägt und mit seinem Wirken weit über den Sport hinaus Spuren hinterlassen hat.
Zwanzig Jahre lang führte Martin den Verein als Vorsitzender – mit großer Schaffenskraft, unbeirrbarem Willen und einer bemerkenswert ruhigen, gelassenen Art. Er suchte stets nach pragmatischen Lösungen, war verlässlich, ideenreich und entwickelte „seinen“ Verein mit unermüdlichem Einsatz Jahr für Jahr weiter. In seiner bescheidenen, die große Bühne scheuenden Art war er ein väterlicher Freund für viele Mitglieder und insbesondere für sein Triathlon-Team. Seine kontinuierlichen Teambuilding-Aktivitäten legten den Grundstein für den Titelgewinn in der Triathlon-Bundesliga im vergangenen Jahr, die baden-württembergische Landesmeisterschaft wurde inzwischen mehrfach hintereinander gewonnen.
Nach seiner Fußballkarriere beim 1. FC Eislingen, die ihm den Spitznamen „Bomber“ einbrachte, folgte Martin seinem Sohn Marcus, der bereits als Triathlet im jungen Team des AST erfolgreich war. Bald darauf übernahm Martin die Rolle des Teamcoachs. In jüngeren Jahren selbst ein erfolgreicher Ausdauersportler, wurde er 2002 zum 1. Vorsitzenden des AST gewählt – ein Amt, das er zwei Jahrzehnte lang mit großer Hingabe ausfüllte.
In seine Amtszeit fielen zahlreiche Projekte, die den Verein bis heute prägen: unter anderem der Süßener Stadtlauf und die zugehörige Broschüre, das bis heute erfolgreiche Laufseminar „Null auf 21“, die Ausrichtung des Barbarossa-Berglaufs, Reisen zu Marathon-Veranstaltungen, viele Ehrungen für die größte Mannschaft beim Einstein-Marathon oder beim Geologenlauf, das beliebte „Run & Brunch“ nach den Weihnachtstagen und natürlich der anhaltende Erfolg des Triathlonteams in der Bundes- und Landesliga. 2022 übergab Martin einen in sportlicher wie wirtschaftlicher Hinsicht gesunden Verein in jüngere Hände. Bis zuletzt war er bei Veranstaltungen noch präsent und unterstützte, wo immer er gebraucht wurde.
Die AST-Familie ist tief betroffen vom plötzlichen Tod Martins. Mit ihm verlieren wir einen Menschen, der den Verein mit Herz, Verstand und unerschütterlicher Loyalität geprägt hat. Sein überraschender Tod hinterlässt eine große Lücke. Wir vermissen ihn sehr und werden sein Andenken in Ehren bewahren.









