Erfolge in den Bergen

07.09.2026

TAR – Transalpinrun

Beim diesjährigen Transalpinrun führte die Strecke über ca. 250 Kilometer und 15.000Höhenmeter. Das sieben Etappen umfassende Rennen startete dieses Jahr in Lenzerheide und führte über die Stationen Ilanz, Vrin, Olivone, Biasca, Sonogno nach Locarno am Lago Maggiore. Nach seinem Gesamtsieg im vergangenen Jahr konnte Benedikt Nußbaum auch in diesem Jahr vorne mitlaufen. Am Ende reichte es für den zweiten Gesamtplatz hinter dem chilenischen Profi Luis Valle Barrientos. Da dieser noch in der Männerwertung klassifiziert wurde, konnte Benedikt mit großem Vorsprung die Master Men Wertung in 24:51:27hgewinnen und wurde insgesamt Zweiter, was wieder ein hervorragendes Ergebnis bedeutete. Christian Eggermann stellte sich der Herausforderung in der Senior Master Men Kategorie, welche unter anderem mit dem spanischen Ex-Profi Tofol Castanyer besetzt war. Dieser gewann die Wertung auch und wurde Gesamtdritter. In 32:11:00h zeigte aber auch Christian seine Klasse über die 250 Kilometer in der wohl am stärksten besetzten Kategorie. Am Ende reichte dies für Platz vier.

Mayrhofen Ultraks Zillertal 2026

Über 101km führt der «Z101» über Höhenwege durch die traumhaften Zillertaler Alpenvorbei an einigen der bekanntesten und geschichtsträchtigsten Schutzhütten. Als Läuferüberwindet man dabei 7.600hm auf anspruchsvollem, technischem Terrain und schnuppert am Pfitscher Joch italienische Luft. Der höchste Punkt der Strecke liegt auf stolzen 3.123m. Der Übergang am Schönbichler Horn markiert das Dach der Tour. Dieser Herausforderung stellte sich unser Jonas Schulz mit 100 anderen Teilnehmern. Über die 101 Kilometer sind nämlich nur 101 Startplätze zu vergeben. Die Starter müssen einen Nachweis über ein Ultra Ergebnis von mind. 80 Kilometer vorweisen und die Strecke in unter 31 Stunden bewältigen. In 22:02:49h gelang Jonas dies deutlich. Er gewann seine AK und kam auf Platz sechs der Gesamtwertung. Er selbst sagte dazu, dass es „die mit Abstand schwierigste Strecke war, die ich bis jetzt gelaufen bin“.

Ultra Tour Monte Rosa

Ein richtiges „Brett“ hatte sich Sebastian Gauch an diesem Wochenende vorgenommen. Beider Ultra Tour Monte Rosa begab er sich auf die 170 Kilometer lange Ultra Tour mit 11.600 Höhenmetern. Die maximal 300 Starter hatten 60 Stunden Zeit um die Strecke zu bewältigen. Nach einem verheißungsvollen Start geriet Sebi dann nach circa 70 Kilometer in die Ultra-Achterbahn und hatte muskulär sowie mit dem Kreislauf zu kämpfen. Nach ein paar „DNF-Gedanken“ besserte sich seine Situation allerdings wieder im Downhill und nach der nächsten VP kehrte der Optimismus zurück. Leider verhinderte ein Umknicken dann doch das Finish und auf Platz 32 liegend entschied Sebi sich auszusteigen, um die weiteren Saisonziele nicht zu gefährden. Wir drücken die Daumen für eine schnelle und vollständige Genesung. Ehemalige Finisher beschreiben die Strecke wie folgt: Es ist eine schwierige Strecke, die an vielen Stellen hoch hinaufführt und technisch anspruchsvoll ist. Sie ist wunderbar abwechslungsreich und führt durch herrliche alpine Landschaften sowie durch reizvolle Walser-Dörfer und Weiler. Als Höhepunkte der Strecke gelten die Charles-Kuonen-Hängebrücke, das Matterhorn, der Theodulpass, die Überquerung des Col Nord des Cimes Bianches, das Tal von Champoluc sowie der Höhenweg von Saas Fee nach Grächen.

Bei den Adidas Infinite Trails in Bad Gastein im Salzburgerland stellten sich Danile Vergote und Nina Hermle zusammen mit Johannes Vergote der Team Race Challenge. Hier muss jedes Teammitglied eine von drei verschiedenen Runden absolvieren. Die drei Race Loops unterscheiden sich in Distanz und Höhenmetern (21K/ 35K/ 44K), doch alle führen durch die atemberaubende Landschaft des Gasteiner Tals! Mit Platz neun schafften die drei es noch in die Top Ten der Mixed Wertung. Daniel nahm den L Loop (44K/3.100hm), Johannes den M Loop(35K/2.700hm) und Nina den S Loop (21K/1.900hm) in Angriff. Insgesamt legten die drei damit 100K mit 7.700hm zurück. Das Rennen führte die drei zum Teil auf alten Goldgräberwegen und historischen Säumerpfaden durch das Gasteiner Tal. Unterwegs gab es faszinierende Wasserfälle und Almen, abwechslungsreiche und zum Teil technische Trails durch die malerische Landschaft des Tals und einmalige Ausblicke von alpinen Gipfeln wie dem Gamskarkogel, Graukogel oder dem Stubnerkogel.

62. Herbstwaldlauf des Ski-Club Fretter

Beim Herbstwaldlauf des Ski-Club Fretter startete Josefine Hellermann über die Halbmarathon Distanz mit knapp 500hm. In 1:34:24h erreichte sie den insgesamt zweiten Platz und gewann somit die Frauenwertung. Ihr fehlten am Ende nur 15 Sekunden zum Gesamtsieg. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis.

48. Hochgratberglauf

Dieter Pflüger und Rainer Lutz stellten sich der anspruchsvollen Herausforderung am Hochgrat.Was auf dem Papier mit 6,04 Kilometern relativ kurz klingt, hat es in sich: Auf dem Weg hinauf zur Bergstation müssen die Läuferinnen und Läufer rund 850 Höhenmeter überwinden. Steile Passagen und kaum Möglichkeiten zur Erholung machen den Hochgrat zu einem echten Berglauf-Klassiker.

Dieter Pflüger erreichte nach 52:23 Minuten und gleichzeitig 2:12 Minuten schneller als zehn Jahre zuvor im Jahr 2016 die Bergstation und belegte damit den 86. Gesamtplatz. In der Altersklasse M65 bedeutete dies einen starken 4. Platz. Als zweiter Läufer des AST Süßen nahm Rainer Lutz die Herausforderung am Hochgrat an. Er bewältigte die 850 Höhenmeter in 1:04:47 Stunden und erreichte damit den 156. Gesamtplatz.In der Altersklasse M60 belegte Rainer einen guten 12. Platz und sorgte damit für das zweite erfolgreiche Finish des Ausdauersportteams Süßen.Der Hochgratberglauf gehört seit Jahrzehnten zu den traditionsreichen Bergläufen Deutschlands. Die Kombination aus kurzer Distanz, enormer Steigung und der beeindruckenden Allgäuer Bergkulisse macht den Lauf zu etwas Besonderem. Dass die Veranstaltung bei ihrer 48. Auflage erstmals die Marke von 200 Anmeldungen überschreiten konnte, zeigt, dass der klassische Berglauf auch nach fast fünf Jahrzehnten nichts von seiner Faszination verloren hat.

Die Laufabteilung gratuliert den Athleten zu ihren tollen Leistungen und Ergebnissen. Außerdem bedanken wir uns, dass ihr den Verein über die Grenzen hinaus bekannt macht und sind stolz, dass ihr für uns in Schwarz-Gelb am Start steht. Erholt euch alle gut und genießt eure Erlebnisse und Eindrücke vom Wettkampf und der damit verbundenen Reise.