25.05.2026
Masters in Tuttlingen und Doppelstart an einem Tag in Schorndorf und Friedrichshafen
Im April wollte ich meine Wettkampfaktivität gegenüber März deutlich steigern. Das gelang insgesamt, auch wenn ich erst nach Ostern richtig ins Training und in die Wettkämpfe fand. Saisonhöhepunkt war früh im Jahr die Baden‑Württembergische Seniorenmeisterschaft über die Langstrecke, allerdings mit wenig Vorbereitungswettkämpfen. Eine Woche zuvor lief ich deshalb die 3000 m in Bad Neuenahr, jedoch ohne starke Konkurrenz und ohne gute Zeit. Beeindruckend war das neu aufgebaute Stadion nach der Ahr-Flut.
Für Tuttlingen war klar, dass es diesmal nicht für einen Podestplatz reichen würde. Zudem fühlte ich mich am Wettkampftag unwohl, da die Temperatur unerwartet um 10 Grad höher lag. Am Ende wurde es Platz 4 in der AKL. Die Meisterschaft kam für mich zu früh im Jahr; für eine Medaille wäre eine persönliche Bestleistung nötig gewesen.
Am Folgetag startete ich in Neckarsulm über 1000 m, um Wettkampfgeschwindigkeit aufzubauen. Die Zeit lag jedoch rund 40 Sekunden über meinem Normalniveau. Zwei Tage später in Darmstadt gelang mir bei der Bahneröffnung eine Verbesserung gegenüber Bad Neuenahr um 16 Sekunden.
Der Biberacher Straßenlauf in Baden im Schwarzwald gehört seit Jahren zu meinen bevorzugten Veranstaltungen. Trotz guter Form reichte es diesmal nicht fürs Podest. Bereits am nächsten Morgen folgte der Altstadtlauf in Schorndorf, den ich zuletzt 2019 gelaufen war. Trotz anspruchsvollerer Strecke war ich deutlich schneller als am Vortag. Anschließend fuhr ich weiter nach Friedrichshafen und konnte dort meine 3000‑m‑Zeit aus Darmstadt nochmals verbessern.
Mit dieser Belastungssteigerung startete ich in Karlsfeld im Rahmen des Laufcups über 5000 m. Die Zeit war solide und eine Minute schneller als in Tuttlingen. Am nächsten Tag folgte der Mainuferlauf in Rüsselsheim. Trotz eher schwacher Zeit gewann ich dort die AKL.









